Geschichten aus Adelhausen und Umgebung
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Deutsche Kraft in die Landwirtschaft ANNO 1925

Geschrieben von Daniel Kähny

Der Titel dieses Artikels war das Motto der 31. Wanderausstellung der DLG, die 1925 in Stuttgart stattfand. Es war das zweite Jahr nach der Hyperinflation 1923, in der viele ihre Ersparnisse verloren hatten. In den Unterlagen meines Urgroßvaters hat meine Schwester den Ausstellungskatalog der Veranstaltung gefunden, welchen ich digitalisiert habe. Wahrscheinlich hatte mein Urgroßvater die Gelegenheit damals genutzt und die Ausstellung besucht. Deshalb geht es im heutigen Artikel weniger um geschichtliche Ereignisse sondern um technische "Neuheiten" in der Landwirtschaft. Adelhausen war schon immer durch die Landwirtschaft geprägt und die "Mechanisierung" schritt auch hier voran. Ob es 1925 schon einen Kraftpflug oder Schlepper im Ort gab, lässt sich jedoch nicht mehr ermitteln.

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Gastwirtschaft zur Sonne in Gersbach: Liste der Wirte

Geschrieben von Daniel Kähny und Max Schlenker (Teil 4)

In den vergangenen Teilen hatten wir über die ersten 30 Jahre der Realwirtschaft "zur Sonne" in Gersbach berichtet.

Gastwirtschaft zur Sonne in Gersbach: der Anfang

Gastwirtschaft zur Sonne in Gersbach: Antrag und Concession

Gastwirtschaft zur Sonne in Gersbach: Wie geht es nach 30 Jahren weiter?

Doch wie ist es weitergegangen? Von Amts wegen datiert das nächste Schreiben auf den 26. März 1868 also etwa 100 Jahre später. Das Amt schreibt:

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Joggelis Weihnachtsbeichte

Zu Weihnachten gibt es eine Geschichte von Onkel Fritz Kuder (geb. 1897 / gest. 1983), die vor ziemlich genau 53 Jahren im Markgräler Tagblatt veröffentlicht wurde. Auch diese Geschichte spiegelt den damaligen Zeitgeist, Erzählweise, Heimatverbundenheit und die enge Verzahnung zwischen Kirche und Bevölkerung wieder.

Weitere Geschichten von Onkel Fritz

  • Schulausflug mit Sex
  • Die Kindstaufe

Viel Spaß beim Lesen einer weiteren Geschichte.

 

Joggelis Weihnachtsbeichte (geschrieben von Fritz Kuder)

"Gell, Joggeli, Du haltsch au dy Wyhnachte." So sprach Klementine, die Ehefrau vom Joggeli und Bäuerin des Hauses, als der Joggeli grad im Begriff war, die Bauernstube zu verlassen. Das rechte Bein hatte er schon angezogen, um über die Türschwelle zu treten. In dieser Haltung blieb er stehen und drehte nur den Kopf nach links, in Richtung Klementine.

"Was häsch gsait, Klementine?" Er hatte gut verstanden, was seine Frau zu ihm sagte, aber es kam etwas überraschend für ihn, deshalb auch die starre Haltung über der Schwelle. "Jo", sagte er nur und ging in den Stall. Das Beichten fiel ihm immer schwer, wenn er auch kein extra harter Sünder war. Er hat schon mal "gedammeret", wenn etwas nicht klappte, aber das ist in Süddeutschland ja keine Sünde, mehr eine kurze Unterhaltung mit Gott und eine Bitte um Hilfe, wenn etwas nicht klappte.

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Die Rauchhühner-Abgabe in Adelhausen

Geschrieben von Daniel Kähny

Wenn ich heute jemanden fragen würde, was ein Rauchhuhn ist, wäre die Antwort wahrscheinlich irgendwo im Umfeld der Kochkunst angesiedelt. Im weitesten Sinne ist das nicht mal so falsch. Die wenigsten würden den Begriff aber mit Steuern und dem "Finanzamt" in Verbindung bringen. Die Rauchhuhnabgabe war eine Steuer bzw. Abgabe. Was es genau damit zu tun hat, erfahrt ihr im Folgenden

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Der Wirtschaftsstreit in Adelhausen (1830-32): Der Anfang

Geschrieben von Daniel Kähny und Max Schlenker (Teil 1)

Im Jahre 1830 gab es in Adelhausen als einzige Wirtschaft den Adler, betrieben vom Kilhofer Wirt. Nach dem wir ja bei der Gastwirtschaft zur Sonne in Gersbach gelernt haben, wie eine Beantragung einer Wirtschaftsgerechtigkeit (Konzession) im Großherzogtum funktioniert, sind wir im Staatsarchiv Freiburg auf die Akte B740/1 Nr. 2366 (Gesuch um eine Realwirtschaftsgerechtigkeit in der Gemeinde Adelhausen) von 120 Seiten Umfang gestoßen, die die Beantragung einer Gemeinde-Wirtschaftsgerechtigkeit in Adelhausen dokumentiert, mehr oder weniger erfolgeich. Aufgrund des Umfangs wird auch diese Geschichte in mehrere Teile aufgeteilt. Sie zog sich über fast zwei Jahre hin.

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"Aufruf an das deutsche Volk!"

Geschrieben von Max Schlenker

Geschichte wird erst so richtig erlebbar, wenn sie einen direkt betrifft oder man etwas in den Händen halten kann - und das geschieht in der Regel im Archiv. Vor Kurzem waren wir im Freiburger Staatsarchiv und haben einen netten kleinen Fund gemacht, den wir nicht vorenthalten wollen. Und wir gehen sogar davon aus, dass vielen Adelhausern vor 150 Jahren dieses Schriftstück auch bekannt war. 

1848 schwappen nach der Februarrevolution in Frankreich ähnliche Gedanken in die Länder des Deutschen Bunds. In Frankfurt wird eine Nationalversammlung ausgerufen, aber in den deutschen Landen verläuft die Revolution recht unterschiedlich und kaum zusammenhängend. Letzten Endes scheitert sie mitunter deshalb. 

Weiterlesen: "Aufruf an das deutsche Volk!"

  1. Mord im Jungholz
  2. Zwischendurch

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